Patchwork

Die Herzkissengruppe entstand aus der ehemaligen Patchworkgruppe die 1997 unter der Leitung von Inge Stehle, ins Leben gerufen wurde.

Wandbehänge, Bettüberwürfe, Kuscheldecken, Krabbeldecken, Sofakissen, kleine Geschenkideen und vieles mehr wurden hergestellt.

Nicht nur das Nähen machte viel Spass, auch die Kommunikation gehörte dazu.

Der Renner der Patchworkgruppe war die Herstellung von "Augenkissen" aus Amaranth.
Diese Kissen sind eine wohltuende Entspannung für die Augen. Einfach 
10 -20 Minuten die müden, geschlossenen Augen damit bedecken. 
Müde, brennende und  überlastete Augen werden in kurzer Zeit entspannt.

Im Moment besteht diese Gruppe nicht mehr.

Einige Frauen aus der Patchworkgruppe betreiben weiterhin die Herstellung von Herzkissen.

Weit mehr als 1000 Herzkissen hat unsere Patchworkgruppe bzw. Herzkissengruppe hergestellt und verteilt an das Klinikum Cannstatt, das ehemalige Kreiskrankenhaus in Waiblingen und danach an die Rems-Murr-Klinik Winnenden. Einige Exemplare erhielt auch die Frauenklinik in Stuttgart, die zum Katharinenhospital zählt.

Sinn und Zweck dieser Herzkissenaktion:

Die Herzkissen sollen helfen, den Druckschmerz nach der Operation von Brustkrebserkrankten Frauen zu mildern. Sie werden mit längeren Ohren genäht und können so bequem in die Achselhöhlen geklemmt werden. Und vielleicht können die genähten Herzkissen auch ein wenig Trost spenden - so von Frau zu Frau.

Die Idee kam von einer dänischen Krankenschwester, Nancy Friis-Jensen, die die Kissen aus Amerika mitbrachte. In Dänemark gibt es mittlerweile ein richtiges Netzwerk und auch in Deutschland haben sich schon viele Gruppen gefunden.

Dank unseren fleissigen Näherinnen konnten wir diesen beiden Krankenhäusern schon weit über 1000 Herzkissen zukommen lassen.

Viele betroffene Frauen geben uns positive Rückmeldungen, dass diese Kissen eine wirkliche Wohltat nach so einer schweren Operation sind.

Vielen Dank an die fleißigen Hände!